Abklärung und Therapie

Einer Therapie für Kinder oder Erwachsene gehen klärende Gespräche und eine differenzierte Diagnostik voraus. Die Abklärungsergebnisse führen zum Entscheid, ob eine Stottertherapie zu empfehlen ist, oder ob es sich (bei Kindern) um eine entwicklungsbedingte, normale Sprechun-flüssigkeit handelt. Im letzteren Fall können Beratungen der Eltern in regelmässigen Zeitab-ständen die geeignete präventive Massnahme darstellen.

Die Wahl der Therapiemethode ist der Person (Kind oder Erwachsener) und ihrer individuellen Sprechprobleme angepasst. Die folgenden Therapieansätze haben sich in meiner Arbeit mit Stotternden bewährt:

· Therapieprogramm nach Charles Van Riper (für Jugendliche und Erwachsene)

· Therapieansatz nach Carl Dell (für Kinder)

· Förderung des nonverbalen Ausdrucks nach Nitza Katz-Bernstein

· Atemtherapeutische Unterstützung, Methode Ilse Middendorf

Therapie des Stotterns

Therapieziele können sein:

Kennenlernen der persönlichen Stottersymptomatik, bewusstes Wahrnehmen der eigenen Reaktionen darauf.

Erlernen von Modifikationstechniken, die das Stottern leichter werden lassen und mehr Sprechfluss ermöglichen.

Anwenden dieser Sprechtechniken in verschiedenen, realen Sprechsituationen (telefonieren, einkaufen etc.).

Anwendung des Gelernten im Alltag.

 

Bei Kindern begleiten Elterngespräche die Therapie in regelmässigen Abständen.

Textfeld: Nicole Allemann
dipl. Atemtherapeutin sbam
dipl. Logopädin bbl