

Wie kann Atemtherapie stotternde Kinder und Erwachsene begleiten? |
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Zu den Hauptsymptomen des Stotterns (Wiederholungen, Dehnungen, Blocks) kommen oftmals Begleitumstände hinzu, die das Sprechen von stotternden Menschen weiter beein-trächtigen. Aus dem Wunsch heraus, im Sprechfluss zu bleiben, kämpft der Stotternde nun mit mehr Anstrengung und mehr Druck auf die Sprechmuskulatur gegen die Blockaden an. Nicht selten führt dies aber zu verstärktem Stottern. Von negativen Erfahrungen in vielerlei Sprechsituationen entmutigt, reagieren einige Stotternde mit Angst und Rückzug. Die Betroffenen neigen verständlicherweise in der Folge dazu, schwierige Sprechsituationen zu meiden. In der Atemtherapie, steht nicht in erster Linie die Sprechunflüssigkeit im Zentrum der Auf-merksamkeit. Durch ausgewählte Atem-, Körper- und Empfindungsübungen lernen Kinder und Erwachsene sich wieder als leibseelische Ganzheit wahrzunehmen. Unbewusste Haltungs- und Spannungsmuster können in ihrer körperlichen, aber auch seelischen Bedeutung erfasst werden. Sie entdecken eigene Ressourcen, über die Stimme, die Sprache und mit dem Körper ihre Persönlichkeit auszudrücken. Dabei wird dem sprachlichen Ausdruck mit spielerischer Leichtigkeit begegnet. Aus den neuen Erfahrungen erwächst Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Dieses bildet die Basis für Begegnungen im sozialen Umfeld, auch hinsichtlich des sprachlichen Ausdrucks. |
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Atemtherapie bei Stottern |

